Bye, bye, „Bio“!

21 Gedanken zu “Bye, bye, „Bio“!”

  1. Sehr krass, ich habe die Hildebrandt-Folge mehrmals gesehen und hätte nie sagen können, was Bio eigentlich gekocht hat. Regine Hildebrandt redet ihn so in Grund und Boden 🤣 Ich hatte nur Augen und Ohten für ihre Maragarine, Haferflocken, Pulverpudding und Fertig- Vanillezucker. Heimat 😁

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  2. Wunderbar geschrieben. Ich muss gestehen, dass ich keine einzige Sendung mit ihm je gesehen habe. Warum? Ich weiß es nicht! Kann es daran liegen, dass ich eine andere Generation als du bin?

    Ach ja und noch etwas, du kannst nicht nur wundervoll schreiben sondern auch ebenso zeichnen!?
    Was bist du nur für ein Tausendsassa😳

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    1. Ich hab keine Ahnung. Meine Ma, die eine andere Generation als ich ist (er war ja grauhaarig und halbbeglatzt wahrlich kein Jugendheld), war Fan, und so hab ich interessiert mitgesehen. 🙂

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  3. Ja Alfred Biolek war eine wirkliche Größe im Fernsehgeschäft. Ich habe seine Sendungen gerne gesehen. Bis auf die Kochsendungen. Die waren nicht wirklich gut. Biolek hatte vom Kochen keine Ahnung. Meistens seine Gäste auch nicht. Es war Klamauk. Sehr unterhaltsam aber keine Gourmet-Offenbarung. .

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    1. Ich finde, es war deutlich mehr als Klamauk. Richtig, Bio hat keine hochwohlfeinen Küchentechniken angewandt, seine Julienne war grob behauen, aber dennoch hatten viele Rezepte Raffinesse und waren einfallsreich und für die Zeit ungewöhnlich weltgewandt. Klamauk? Kann man es nennen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, und ich kenne viele, die gerade seinetwegen Lust auf Kochen und tiefere Beschäftigung damit bekommen haben. Mich eingerechnet. Und damit ist schon einiges zum Guten erreicht, finde ich. Wäre es haute volée-Sterneküche gewesen, hätte ich damals nur respektvoll irritiert mit den Schultern gezuckt, durch seinen Mut zur Lücke und die Nahbarkeit seiner Rezepte hat er mich aber erreicht. Die hohe Küche machen schon andere – und sich der als Ahnungsloser zu widmen, wäre doch peinliches Scheitern geworden, glaube ich. 🙂

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      1. Ich komme ja aus einem Dorf, das nächste ist eine Kleinstadt, und damals waren noch bestimmte „simple“ Zutaten, sagen wir mal ne Vanilleschote, in meiner Gegend gar nicht zu bekommen. Bio war vielleicht kein Gourmetkoch, aber Pfeffermühlen groß wie ein afrikanisches Männerbein (Zitat Rainald Grebe) waren für mich schon unerreichbar. Einen Zestenreißer habe ich vielleicht seit 10-15 Jahren. Den hat er auch immer so angepriesen. Die Dinger sind aber auch gut für meine Weihnachtssause 😅!

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    2. Ich finde, es war deutlich mehr als Klamauk. Richtig, Bio hat keine hochwohlfeinen Küchentechniken angewandt, seine Julienne war grob behauen, aber dennoch hatten viele Rezepte Raffinesse und waren einfallsreich und für die Zeit ungewöhnlich weltgewandt. Klamauk? Kann man es nennen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, und ich kenne viele, die gerade seinetwegen Lust auf Kochen und tiefere Beschäftigung damit bekommen haben. Mich eingerechnet. Und damit ist schon einiges zum Guten erreicht, finde ich. Wäre es haute volée-Sterneküche gewesen, hätte ich damals nur respektvoll irritiert mit den Schultern gezuckt, durch seinen Mut zur Lücke und die Nahbarkeit seiner Rezepte hat er mich aber erreicht. Die hohe Küche machen schon andere – und sich der als Ahnungsloser zu widmen, wäre doch peinliches Scheitern geworden, glaube ich. 🙂

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  4. Ein kleiner Tip nebenbei. Alle, denen Steinpilze o.ä. zu teuer sind – vor allem getrocknete Ware- haben die Möglichkeit, aus ihrem Pilz (z.b. gefrostet), mehr Aroma zu ziehen. Dazu gibt man den Pilz einfach in einen Kutter (-vorsatz auch für Mixstäbe) mit Butter zusammen und fertigt sich daraus eine Pilzpaste. Die hält gekühlt, in etwa, ein viertel Jahr in einem Schraubglas verschlossen (die Haltbarkeit kann verlängert werden, wenn man das mit Öl bedeckt). Das Aroma ist überwältigend und als Verstärkung des Geschmackes von weniger- intensiver Frischware sehr gut geeignet. Die Pilze werden ungekocht/-gegart (roh) mit Butter vermengt. Die Zugabe von etwas mehr Salz, das dann beim Kochen eingespart werden muss, verlängert die Haltbarkeit. Statt Butter kann ein neutrales Öl verwendet werden. Die Konsistenz/der Geschmack ist dann etwas anders.

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