Die (vermeintlich) einzig wahre Bolognese

19 Gedanken zu “Die (vermeintlich) einzig wahre Bolognese”

  1. Geeenau mit diesem Thema hab ich mich in sehr ähnlicher Weise vor ein paar Wochen beschäftigt und genau das Gleiche recherchiert wie Du hier. Ich habe die Bolo genauso gekocht und Männe hat gemeckert…es wären zu wenig Tomaten un Soße…ich ihm das hier groß und breit genauso erklärt…ihm egal, nein, so will er das nicht. Daraufhin noch passierte Tomaten dran geschmissen und gedacht…ok, so sind sie, die Kulturbanausen 😂

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    1. Wenn man(n) doch nun aber gern mehr Tomaten hätte… ist es doch nur folgerichtig. Im Zweifel waren es ja auch keine Köche, sondern Bürokraten, die die Regeln festgelegt haben. Und vielleicht ähnlich zurechnungsfähige, wie die, die nach literweise Chianti festgelegt haben, dass Tagliatelle in der Breite gekocht doch bitteschön 1/12.270tel der Höhe des Torre degli Asinelli haben sollen. 😀

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      1. Keine Ahnung, inwiefern man hier mehr und frischeren Fisch kriegt als bei Euch. Die kleinen, überwiegend uralten Kutter, die von hier aus noch lostuckern, gehen ja überwiegend auf Krabben – und verkaufen sie auch in der Regel vor allem an industrielle Großabnehmer, die sie zum Pulen nach Marokko schicken… wirklich vor Ort bleibt ja der winzigste Teil.

        Aber mag trotzdem sein, dass man hier einfach mehr Fisch kaufen könnte.

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  2. Meine Mama wuerde sich im Grab drehen, aber vermutlich auch, wenn ich meine Bolognese mache! Jede Mama hat in Italien „das Beste“ Rezept, aber alle sind leicht anders und so wie die Tradition sagt, schon gar nicht mehr. Wir sind moderne Menschen, die das essen, was gut schmeckt und nur darauf kommt es an! Super Idee mit dem Granatapfel und Miso, es ist einen Veruch Wert!

    LG Wilma bekennende Halbitalienerin und total verfressen

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    1. Genau das hab ich ja auch versucht zu beschreiben. Tausend Dank! Und manchmal hilft Rotation six feet under ja, für mehr Frischluft zu sorgen und die alten Knochen beweglich zu halten. 🙂

      Fenchelsamen dezent eingesetzt sind übrigens auch toll. Oder ein kaum merklicher Hauch Zimt

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      1. Es war auch tatsächlich die Idee, Bolo mal etwas in Richtung Griechenland zu drehen. Und in Richtung Kokkinisto (ich liebe es), Imam Bayildi oder Moussaka zu driften. Zart. 🙂

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  3. hallo Ole,
    ich muss mal wieder „meine“ Bolognese kochen. Wir lieben sie auch, ich koche sie seit Jahren „us d’r Lameng“ und sie schmeckt immer super gut. Deinen Bericht hier fand ich ganz interessant. Ich denke auch, 1000 italienische Mamas, 1000 Köche, mindestens 3000 verschiedene „echte“ Bolognesesaucen. Und jede wird unvergleichlich lecker schmecken. Ich stehe auch auf dem Standpunkt, egal wie man sie letztendlich kocht, Hauptsache es schmeckt.
    Liebe Grüße, Katharina

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    1. Ich kann Dir nur in jeder Form Recht geben. Ich war bei allem einfach neugierig, wie es wohl wird, wenn ich mich statt spontaner Improvisationen einfach mal strikt an die strengen Regeln halte, die die Accademia vorgibt. Witzig bei allem, dass sie selbst zehn Jahre zuvor ein durchaus noch deutlich anderes Rezept vorgegeben hat. Mit Weißwein. Und ganz anderen Mengenverhältnissen. Und das erst auf Protest hin noch getauscht hat. Spricht für unsere gemeinsame These. 🙂

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