Gesetze grandios guten Gulaschs

10 Gedanken zu “Gesetze grandios guten Gulaschs”

  1. Das Rezept bzw. die Anleitung ist gut. Auch die Fleischsorte. Die Damen, welche glasiges und weißes Fleisch meiden, weil sie eher sterben wollen, werden mit diesem Gulasch die Tellerränder garnieren. Es gibt Ausnahmen, wie wir lesen dürfen. Trotzdem sage ich dazu, die Haut ist bis auf die Sehnen, eher doch zu entfernen. Dafür haben wir heutzutage, bessere Verwendung. Vor allem, leicht verdauliche. Damit möchte ich sagen: Klassisch ist nicht unbedingt – Klasse.

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      1. Danke, mei Gutster. Wer dennoch nicht auf die Haut verzichten möchte, weil in der Haut tatsächlich die wertvollsten Vitamine und Spurenelemente sind, ist gut beraten, wenn er sie ganz, also nicht geteilt, mit dem Gulasch zusammen kocht. Dann kann die Haut in einem Kutter oder Blender mit etwas Sauce/Jus zusammen püriert werden. Die Sauce erhält dadurch Bindung. Evtl. noch etwas Kartoffelflocken zugeben und fertig. Wer keine Kartoffeln oder Kartoffelflocken da hat, kann beim Kuttern ein- zwei Stück Gulasch zugeben oder schlicht mit Semmelbrösel binden.

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  2. Danke abermals! Ich hab beim Kochen dieses Gerichts kein Bindemittel vermisst, durchgezogen, ein wenig reduziert, gewinnt es schon durch die Zwiebeln Substanz und Sämigkeit. Aber falls wer mehr Flüssigkeit zugegeben hat, da sind Deine Tipps Gold wert.

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  3. Das klingt ja wieder dermaßen verführerisch, auch wenn ich zu den Damen gehöre, die lieber nicht auf fettes oder sehniges Fleisch beißen :-). Ich werde das jedenfalls baldigst nachkochen und beim Verzehr an dich denken 🙂

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  4. Mir zerläuft beim Lesen meine Zunge wie bretonische Salzbutter in einer sich erwärmenden Spiegeleipfanne! Ich muss das unbedingt sehr bald mal ausprobieren! Dank, und herzliche Grüße!

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    1. Liebster Schneck, selten ist in mir vor Hingerissenheit ob der Bildsprache und Wunderfülle eines Kommentars so die Freude getanzt wie Senfkörner in knallheißem Öl. Das freut mich riesig. Und vielleicht aus Ehrfurcht vor so schönen Worten (aber vor allem, weil zu Hause alles mögliche durcheinandergekracht ist), habe ich völlig versäumt zu antworten. Verzeih! Ich hoff, Dir gehts gut – und ich hoff, Dir mundet das Rezept hier, wenn Du es probierst!

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  5. Meine Güte, einer der coolsten und unterhaltsamsten Beiträge, die ich in meiner bisherigen WordPress-Geschichte gelesen habe.
    Sehr fein.
    Vielleicht gerade, weil ich in Kürze aus Österreich fortziehe, zurück nach Deutschland, vielleicht schwingt da schon ein wenig Melancholie und Erinnerung in meinem Lesen mit.
    Die hintangestellten musikalischen Empfehlungen sind teilweise großartig (natürlich: Voodoo Jürgens, gerade mit neuem Album am Start), teilweise mehr als überflüssig (Wxxxa..), aber das liegt ja immer im Auge des Betrachters.
    Jedenfalls werde ich mal ein wenig Zeit investieren und mich hier umsehen.
    Danke jedenfalls für diesen Beitrag, das Buch ist schon in meiner Einkaufsliste des nachbarschaftlichen Buchhändlers.
    Herzliche Grüße
    Jens

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    1. Sackzement, Du tust was für meine Gesichtsdurchblutung! Tausendundeinen Dank. Mindestens! Zu Wxxxa kann und darf ja jeder seine Meinung haben und berechtigt finden. Ich bin fern davon, Fan zu sein, die selbstherrlichst-klischeerockstarverranzte Attitüde von Michael Marco Fitzthum kann durchaus Brechreiz auslösen. Auf Platte finde ich die Band auch fußlahm und öde (je neuer die Scheibe, desto belangloser). Der Auftritt damals aufm Appletree Garden Festival hat trotzdem immens viel Spaß gemacht, und ich nehme mich (und auch meine Musikempfehlungen) gern nur bedingt bierernst. 🙂

      Und ich hoff, falls Du Dich weiter umsehen magst, ist es ein Zeitinvestment, das Dir Freude bringt und sich in irgendeiner Art auszahlt.

      Und Frau Ziiis Kochbuch kann ich wirklich nur empfehlen. Was immer ich daraus nachgekocht habe, war köstlichst!

      Große Grüße
      Ole

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