Pasta mit ofenknusprigem Pilz-Senfrahm, Zitronenhauch und Karamellzwiebeln – so gut, dass sie Kümmelhasser bekehren kann

9 Gedanken zu “Pasta mit ofenknusprigem Pilz-Senfrahm, Zitronenhauch und Karamellzwiebeln – so gut, dass sie Kümmelhasser bekehren kann”

  1. Ich finde die Tatsache gerade sehr spannend, dass man Kümmel NICHT mögen kann 😉
    Ich für meinen Teil bin ja mit Kümmel aufgewachsen, das war überall drin, im Brot, in der Suppe, …. und am allerliebsten mag ich den gekochten Kümmel, der beim Auslöffeln meiner geliebten Rahmsuppe am Tellerboden wartet!
    Es sei dir gesagt: Ich habe auch schon Erdbeeren mit Kümmelobers zubereitet (aber noch nicht verbloggt) – es war ein Gedicht, wenn auch ungewöhnlich. Fazit: Kümmel kann (fast) alles.
    Alles Liebe!

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    1. Die transalpine Tradition des Kümmelinallesreinkippens ist ja auch noch deutlich verbreiteter als sie es hier oben ist – kurz vorm Ende der Welt, wo die Nordseewellen an den Strand branden. Wie gesagt, wir nähern uns ja zart an. Aber für mich bestand ein Alptraum-Essen gern aus Thunfisch, Rosenkohl, Marzipan und Kümmel. Vielleicht noch mit kräftig Muskatnuss dazu. Und ich bin fast kümmelfrei aufgewachsen, das mag sicherlich ne Rolle spielen. Wobei Kümmelschnaps hier oben ja auch gern mal getrunken wird (auch das eher selten von mir). Kreuzkümmel, der nun auch nicht gerade prägend für die ostfriesische Küche war und ist, mag ich deutlich lieber. Aber, wie gesagt: Ich nähere mich an, der Allmacht des Kümmels zu verfallen. 😉

      Alles Liebe zurück!

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  2. Den Kümmel lernte ich vor allem als Arzneipflanze zu schätzen. Kümmel als Aufguss bei Bauchgrimmen oder als heißer Umschlag und für die ganz Kleinen gibt es Windsalbe auf Kümmelbasis. Wirkt ungelogen wahre Wunder. Kochte Mam Kohl, kamen ein paar Körnchen Kümmel dran. Ersatzweise frisch geriebene Muskatnuss – die übrigens die Durchblutung fördert, auch sie zählt zu meinen Gewürzlieblingen. Mit Kumin hadert und fremdelt mein Gaumen immer noch, doch manche Genüsse müssen erst erarbeitet werden, wenn sie dem Gewöhnungsgaumen zu exotisch sind.
    Deine Komposition mit Karamellzwiebeln klingt wieder köstlich. Eben goutierte ich dann noch Pisse und pogote mich keifend eine Runde über 34 qm. Hinterher fühlte ich mich wie ein Fahrradsattel im Steckrübensommer.
    Wieso kannte ich die denn bloß noch nicht?
    Liebe Grüße an die Wasserkante aus dem zundertrockenen Teuto.
    Liebe Grüße
    Amélie

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    1. Die magenberuhigende und windstillende Wirkung von Kümmel ist auch an mir nicht vorbeigegangen. Spannend auch, dass Du die zwei Gewürze, mit denen ich schon besonders fremdle oder gefremdelt habe, Deine liebsten nennst. 🙂 Find ich gut. Und ich entwickel‘ mich ja durchaus auch noch weiter. Hoffe ich. Ich bin deutlich digger mit Kumin. Mit dem trinkt mein Gewöhnungsgaumen regelmäßig Bruderschaft. 😉 Bei Pisse… na, die kannte bis kürzlich ja auch keiner, ehe irgendein Typ aus Japan den Song nicht zuletzt wegen der Peitschenhiebe am Anfang dann zur Untermalung eines Videos genutzt hat… dann ging das Ganze plötzlich viral. Fand Nachahmer in rund 26.000 Videos weltweit… und führte zu 46 Millionen Streams bei Spotify. Ich find die Nummer auch großartig. Wildschön und bescheuert. In umgekehrter Reihenfolge. Erfrischende Grüße aus dem ebenfalls etwas staubigen Küstenhinterland in die Teuto-Zundertrockenheit!
      Liebe Grüße
      Ole

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    1. Pilze sind ja umstritten. Und nicht jeder Pilz wirkt gleich. Maria hatte keinerlei Probleme nach dem Essen – trotz massiver Histamin- und Fruktose-Intoleranz. Wobei auch Champignons, frisch gekauft, gleich verarbeitet, hier gehen

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  3. Hallo Ole,
    au ja, die Frau kann was!
    Kümmel ist echt so eine Sache – ich mag ihn zum Glück auch gerne. Cooles Rezept.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  4. moin Ole,
    das liest sich ja sehr gut. Kümmel spaltet wirklich die Geister. Ich frage mich aber, meinst du „hiesigen“ Kümmel, also solchen, den man (meist) in Bayern in den Krautsalat und ins Brot gibt oder meinst du „Kumin“, also Kreuzkümmel. Die Gewürze sind zwar nicht verwand, soweit ich weiß, aber auch Kumin/Cumin wird oft als Kümmel bezeichnet.
    Ich habe festgestellt, dass ich Kümmel eher mag, wenn er ehr fein gemörsert und nicht ganz ist. So kommen seine Aromen auch besser zur Geltung.
    Liebe Grüße, Karin

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