Herbstliche Hausmannskost: Warum ostfriesische „Insett Bohnen“ so raffinierte Aromen haben

9 Gedanken zu “Herbstliche Hausmannskost: Warum ostfriesische „Insett Bohnen“ so raffinierte Aromen haben”

  1. Lieber Ole,
    auch ich kenne dieses köstliche Bohnen-Eintopf-Gericht, das zu meinen Lieblingseintöpfen zählt…
    Bei uns heißt es schlicht „Fassbohnen“, weil die Bohnen wie Sauerkraut in einem Fass gestampft und vergoren werden. Bei uns kommen dicke Kasseler Rippe und Rauchendchen in den Eintopf. Und Zwiebeln. Die Kartoffeln sind mehlig und zerfallen während des Kochens, das Fleisch wird butterweich gegart. Mit Apfelmus in Kombi kenne ich die Fassbohnen (noch) nicht. Das werde ich probieren. Ich liebe schwarzen Pfeffer als Schärfe sehr – nun werde ich auch mal Chili testen. Lieben Dank Dir für den wieder sehr lesenswerten Beitrag und das Ostfrieslandwissen. Sauge ich auf wie ein Schwamm. 🙂
    Hab es gut und viele liebe Grüße aus dem wildromantisch vor sich hinherbstelnden Teuto
    Amélie 🍂🌲🌳🌲🍁

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    1. Schwarzer Pfeffer allein reicht völlig. Ich mag den zartwilden Chiliknack dennoch sehr gern. Und im Grunde ist unser Rezept ja weitgehend identisch. Rauchendchen und Kochmettwürste sind im Grunde ja nur verschiedene Namen für dasselbe. Und sorry, dass ich zuletzt eher Uboot bin und so lamge zum Antworten brauche. Ich freu mich immer riesig über Deine Worte. Ganz liebe Grüße

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  2. Hallo Ole, ja, das Gericht ist ein richtiger Seelenwärmer in kühlen Zeiten. Apfelmus dazu ist zwar nicht typisch, ist aber ein fruchtiger sehr schmackhafter Gegenpol. Mit Chili verläßt man den traditionellen Boden bei dem Gericht. Ich bleibe der ostfriesischen Version treu.
    Liebe Grüße in meine Heimat.

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  3. lecker, lecker, lecker, lieber Ole. Wir lieben „Tonnenbohnen mit Mettwurst“ im Rheinland auch. Tonnen- bzw. Salzbohnen gekocht mit Zwiebeln, Kartoffeln, etwas ausgelassenem Speck und Mettwurst. Herrlich, und so einfach und immer lecker.
    Liebe Grüße schickt dir Karin

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  4. `n Abend!
    Ich bin Roland, mittleres Westfalen. Mein Opa väterlicherseits war aus Ostfriesland (Gegend um Rhauderfehn, Elisabethfehn, Ihren, Ihrhove, Loga), meine Oma väterlicherseits halb Ostpreußin und halb Holländerin, geboren und aufgewachsen im Rheinland. Mein Opa mütterlicherseits stammt aus der Gegend um Hannover, also Niedersachse, meine Oma mütterlicherseits aus Niederschlesien. Und alle, wirklich alle kannten und liebten, genau wie meine Eltern und ich „Schnibbelbohnensuppe“ oder -eintopf, wie wir hier gesagt haben. Hört sich für mich westfälisch an, könnte aber auch rheinisch sein. Hier bei uns definitiv ohne Appelmus! Schon ewig nicht mehr gegessen (bin jetzt selber Opa und hab´ die 60 überschritten), aber morgen! Morgen gibt es Schnibbelbohnen! Zumindest angelehnt an das Ostfriesische Rezept von Dir!

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